44. Aktion „Saubere Landschaft“ in der Gemarkung Heusenstamm Kälte hält „Putzteufel“ nicht ab

Mit der Aktion „Saubere Landschaft“ befreiten am Samstag wieder viele freiwillige Helfer die Wege, Bachläufe, Wiesen- und Waldflächen von wildem Unrat. Zum 44. Mal, organisiert von der Stadtverwaltung und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), fanden sich zahlreiche helfende Hände unterschiedlichster Organisationen und auch einige Privatpersonen ein. Foto: Holecek

Heusenstamm ( pjh) – Jedes Jahr im beginnenden Frühjahr setzen sich engagierte und Bürger in Bewegung, um die Natur vom Unrat zu befreien, der sich im Lauf des Jahres angesammelt hat.

Zum 44. Mal bereits hatten jetzt Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Stadt wieder zur Aktion „Saubere Landschaft“ aufgerufen.

Es gibt sie leider immer wieder, jene Zeitgenossen, die ihren Abfall und vieles andere achtlos in die Landschaft werfen.

Manchen scheint es schwer zu fallen, die Möglichkeiten der örtlichen Müllentsorgung zu nutzen.

Mit der Aktion „Saubere Landschaft“ befreiten am Samstag wieder viele freiwillige Helfer die Wege, Bachläufe, Wiesen- und Waldflächen von wildem Unrat. Zum 44. Mal, organisiert von der Stadtverwaltung und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), fanden sich zahlreiche helfende Hände unterschiedlichster Organisationen ein.

Ausgerüstet mit Handschuhen, Greifern und Bollerwagen starteten die „Putzteufel“ in alle Himmelsrichtungen zu den verschiedenen Stellen in der Schlossstadt. Wer keine eigene Ausrüstung dabei hatte wurde morgens am Treffpunkt Bannturm von Jürgen Pfeifer von der Stadt mit Pieken, Müllbeuteln und natürlich Warnwesten ausgestattet.

Dabei waren einmal mehr auch Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde.

Deren Helfer hatten schon am frühen Neujahrsmorgen in Heusenstamm die Reste der durchfeierten Silvesternacht entlang der Frankfurter Straße und des Bahnhofsplatzes beseitigt, während andere noch ihren Rausch ausschliefen, berichtete Jürgen Pfeifer, der für die Abfallwirtschaft zuständig ist. Die Mitglieder dieser Gemeinde waren rund um die Hohebergstraße auf den Grünflächen und in Waldabschnitten unterwegs, um die Natur vom Zivilisationsmüll zu befreien.

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An der Waldesruhe war eine Gruppe der Evangelischen Kantorei Heusenstamm unterwegs. Die Männer und Frauen, einige haben ihr 80. Lebensjahr schon überschritten, säuberten trotz der Minusgrade die Wege und Wälder des Ortsteils.

Im Stadtgebiet verteilt sammelten Angehörige der Arbeiterwohlfahrt zusammen mit Flüchtlingen, Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, der TSV-Kinderturner, des Rugby Klubs Heusenstamm, der Initiative Hofgut Patershausen, des Modellsportclubs, der Waldjugend, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und, sehr erfreulich, neun Privatpersonen den Müll.

Alles in allem, trotz der Kälte, registrierte Pfeifer stolze 121 Teilnehmer, die weniger Müll fanden als ursprünglich befürchtet. Ungewöhnliche Funde waren diesmal nicht dabei. Zahlreiche Müllbeutel sah man bereits gegen Mittag an Straßen, Waldrändern und Wegen stehen. Sie wurden später organisiert eingesammelt.

Zum Abschluss gab es für alle Beteiligten am Bannturm als kleines Dankeschön einen Imbiss und Getränke zur Stärkung. Jürgen Pfeifer betonte seinen Respekt und sehr großen Dank für die unermüdliche Hilfe bei dieser 44. Veranstaltung.

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