Verein der Freunde und Förderer feiert 25-jähriges Jubiläum „Schule schöner machen“

Auf dem Bild zu sehen sind die Vorstands- und langjährige Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer des Friedrich-Ebert-Gymnasiums. Foto: m

Mühlheim (m) – „Unsere Aufgaben und Ziele haben sich nicht wesentlich verändert, das Ausstattungsproblem ist nicht kleiner geworden“, resümierte Petra Müller. Und trotzdem, sagte die Vorsitzende, sei es dem Verein der Freunde und Förderer (VFF) des Friedrich-Ebert-Gymnasium (FEG) gelungen, die „Schule schöner zu machen“. Anlass für den Rückblick ist das 25-jährige Bestehen der Gemeinschaft.

Es war der 10. November 1992, als Direktor Richard Jeck und Günther Spangenberg von der Schulleitung den Elternbeirat anregten, einen Verein zu gründen. Auf ehrenamtlicher Basis könnten Ausstattung und Angebote der Einrichtung über das Maß des Schulträgers hinaus verbessert werden. Eine Satzung für den künftigen Verein der Freunde und Förderer (VFF) hatten sie bereits ausgearbeitet. Im Januar ’93 wählte er seinen ersten Vorstand.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen Hans Zöller, der zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde, Jovita Kühn, Margarete Ostheimer, Margarethe Watzka, Christopher Münch und Waltraud Kaiser, die bis heute aktiv ist. Die Runde zählte rasch mehr als 100 Mitstreiter. Mit Hilfe von Sponsoren schuf sie Preise für Erfolge in Abitur, Sport und auf sozialem Feld. Im Schanz richtete der junge Förderverein die „Förderstunde“ mit kulturellen Beiträgen von Schülern, Eltern und Lehrkräften ein. Vor allem Siegfried Kollmeyer, der zehn Jahre lang als Vorsitzender wirkte, habe den VFF maßgeblich geprägt. Auch Margit Früchel-Stab habe Aktivitäten initiiert, die heute noch laufen. Seit vier Jahren bekleidet Petra Müller den Posten. „Viele Mitglieder sind noch engagiert, obwohl sie keine Kinder mehr an der Schule haben, freute sich die Sprecherin. „Mittlerweile erleichtert uns viel Routine die Arbeit. Trotzdem müssen wir uns immer wieder neu erfinden, uns neuen Ideen und Herausforderungen stellen.“ Von der Schulleitung und den Pädagogen erfahre der Vorstand viel Wertschätzung. Die Elternarbeit stoße jedoch an Grenzen, erkannte Petra Müller. „Wir haben heute ganz andere Familienmodelle, Schulveranstaltungen können von keinem Elternteil besucht werden, weil beide arbeiten“. Manchmal sei der „Verein kaum noch machbar“. Darum änderte die Mitgliederversammlung die Satzung. Jetzt sind nur noch zwei Personen nötig, um die Gemeinschaft zu führen. Entlastung brachte auch ein eigener Festausschuss. Mitglied, FEG-Absolvent und Bürgermeister Daniel Tybussek lobte das bürgerschaftliche Engagement. Der Verein sei „von Menschen geprägt, die sich einbringen und bereit sind, Verantwortung zu tragen“. Schulleiter Stefan Sturm baute an seinem heutigen Arbeitsplatz 1986 sein Abitur und erinnerte, wo der VFF Spuren hinterlassen hat. Der Verein schuf ein „grünes Klassenzimmer“ und eine Sitzinsel mit Baum, installierte Wasserspender und einen digitalen Vertretungsplan, schuf eine Bücherei für die Mittelstufe und erweiterte die Bibliothek für die Oberstufe. Die derzeit 423 Mitglieder finanzierten mit ihren Beiträgen Ton- und Lichtanlagen für den Theaterraum, unterstützen bedürftige Schüler, die sonst nicht an Fahrten teilnehmen könnten. Es wurden Dokumenten- und Videokameras, Schränke, Rollen- und Turnmattenwagen, Badmintonschläger und Fußbälle angeschafft, E-Bass, E-Gitarre und zwei Xylophone. Der Förderverein bezahle zudem die Honorarkräfte der AGs in der Betreuung sowie die Miete für die städtische Sportanlage Dietesheim.

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