Hände zum Himmel, Sohle aufs Parkett

50. Faschingsball des Isenburger Gesellschaftsclubs

Jubelstimmung beim Faschingsball des Gesellschaftsclubs Neu-Isenburg, der, wie Erwin Nöske auf diesem Bild zeigt, zum 50. Mal feierte. Foto: Postl

Neu-Isenburg (lfp) – Der Faschingsball des Gesellschaftsclubs Neu-Isenburg ist weniger durch seine Bühnenshow, sondern mehr durch Tanz und gesellige Fröhlichkeit bekannt. Am Samstagabend stand bereits der 50. Faschingsball auf dem Programm – für viele unter den Gästen ein Beleg, wie schnell doch die Zeit vergeht. 

Zu den Mitgliedern der ersten Stunde, aber auch zu den langjährigen Förderern gehören Emmi und Roland Klammes. So war es für den derzeitigen Vorsitzenden des Neu-Isenburger Gesellschaftsclubs Lutz Daering mehr als eine Ehre, beide auszuzeichnen. Emmi Klammes weilte diesmal zu Hause, aber ihr Sohn Roland zeigte stolz den Jubiläumspokal.

Treue Gäste

Die Gästeschar aus „verschworenen Grüppchen“, die meist einheitlich verkleidet zum Faschingsball des Gesellschaftsclubs kommen, sind treu geblieben, es folgen mittlerweile gar jüngere nach. Die Ehrendame Brigitte Nöske und ihr Mann Erwin als Ehrenmitglied gehen mit bestem Beispiel voran. Auch Ehrensenatspräsident Willi Guckelsberger und seine Frau Marianne gehören zu den Stammgästen. Für Bürgermeister Herbert Hunkel und seine Bärbel war es wieder eine ehrenvolle Pflicht, beim Faschingsball des Gesellschaftsclubs dabei zu sein. Zum 50. Jubiläumsball kamen aber auch Landrat Oliver Quilling mit seiner Gattin Andrea, erster Stadtrat Stefan Schmitt und Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner sowie Walter Bechtold, Vorsitzender IG Vereine, und Mathias Wolf vom AKVN, die als Ehrengäste von Lutz Daering willkommen geheißen wurden.

Der Vorstand des Neu-Isenburger Gesellschaftsclubs, mit Sternchenwerfern in den Händen, eröffnete mit seinem Einzug offiziell das Abendprogramm, die Band Take Two brachte mit Stimmungshits wie „I sing a Liad für di“ und „Die Hände zum Himmel“ schnell Hochstimmung unter die Gäste.

Tanzlaune vom ersten Walzertakt an

Beim ersten Walzertakt war die Tanzfläche schnell belegt und beim Lied „Das Leben tanzt Sirtaki“ formierten sich viele zu einer Reihe, um den griechischen Nationaltanz zu tanzen. „Jetzt habe ich einen ganz besonderen Höhepunkt anzukündigen, liebe Damen, halten Sie ihre Männer fest“, sagte Lutz Daering – dann öffnete sich auch schon die Tür und der berühmte Carneval von Rio hielt Einzug in das katholische Gemeindezentrum St. Josef. Die beiden Samba-Tänzerinnen und der Maestro boten eine mitreißende Show des brasilianischen Carnevals. „Da kommt man ja beim Zusehen ganz schön aus der Puste“, kommentierte Erwin Nöske.

Doch auch das weitere Programm wartete mit närrischen Höhepunkten auf. Allen voran Marita Daering, die diesmal als „Funkenmariechen im Ruhestand“ von ihren Erlebnissen berichtet. Sie erteilte den Gästen nicht nur einen fachfrauischen Unterricht in der Schrittfolge, sondern zeigte auch mit tänzerischen Einlagen, dass sie noch immer eine gute Figur macht. 
Klar, das Neu-Isenburger Prinzenpaar war auch da, Prinzessin Andrea I. und Prinz Uwe I. samt Begleiter hielten auch beim Gesellschaftsclub Hof. Den finalen Höhepunkt setzten die Partyrocker der Watze mit ihrem Showtanz – die werden von der Prinzessin trainiert. Bis spät in die Nacht wurde zu den flotten Rhythmen der Band Take Two getanzt und so mancher ging mit besonderen Glücksgefühlen nach Hause, ob eines schönen Gewinns aus der Tombola.

Zur Geschichte der Siedlergemeinschaft

Der heutige Gesellschaftsclub Neu-Isenburg ging aus dem 1968 von August Borgmann gegründeten Schwarz-Weiss-Club hervor. Dieser veranstaltete neben dem Faschingsball auch Maitanz und einen Herbstball, ab 1980 nur noch Faschings- und Maibälle.
1983 wurde Gerhardt Müller zum Vorsitzenden gewählt und der Schwarz-Weiss-Club in Neu-Isenburger Gesellschaftsclub umbenannt. Ab 1996 führte Walter Grap den Gesellschaftsclub und seit dem Jahr 2000 steht Lutz Daering an dessen Spitze. 

 

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