Stadt Obertshausen unterstützt Organisation Leuchtende Kinderaugen beim Eid-Fest

Viel Spaß hatten Klein und Groß beim Eid-Fest, welches in den Räumen der Moschee und des Türkisch-Deutschen Freundschaftsvereins gefeiert wurde Foto: Stadt Obertshausen

Obertshausen (red) – Die kleine Assalam-Moschee-Gemeinschaft hat es mit vielen Helferinnen und Helfern in Zusammenarbeit mit der Stadt Obertshausen möglich gemacht. Geflüchtete Familien und interessierte Gäste haben einen schönen Nachmittag zusammen verbracht. Dazu gab es orientalische Leckereien wie Couscous mit Hähnchen sowie Kaffee und Kuchen in den Räumen der Moschee und des Türkisch-Deutschen Freundschaftsvereins an der Bahnhofstraße. Es kamen viele Familien aus Syrien, dem Irak, Eritrea, Afghanistan und Äthiopien zusammen, die das islamische „Eid-Fest“, auf deutsch: Opferfest, aus ihrer alten Heimat kennen und sich sehr über das Angebot der Feier gefreut haben. „Uns ist es wichtig, den Bedürftigen einmal im Jahr ein kleines Fest zu ermöglichen“, erklären Sameya Chaatouf und ihre Schwestern, die aus dem Helferinnenkreis der Moschee das Essen und die Kinderspiele organisiert haben. Eine Köchin hatte sich bereit erklärt, den Couscous in großen Mengen zuzubereiten. Der Verein Medical and Humanitarian Support sowie eine anonyme Spenderin haben es ermöglicht, dass die anwesenden Kinder Geschenke bekommen konnten. Dies ist ähnlich wie beim christlichen Weihnachtsfest eine gute Tradition im Islam. So wurde mit der Hilfe von vielen Seiten ein tolles Fest organisiert. „Die Veranstaltung baut Vorurteile zwischen den Kulturen und Religionen ab. Es ist schön, wenn die Menschen etwas Vertrautes hier wiederfinden, und wir Deutschen lernen dafür die herzliche Festkultur kennen“, sagt Annegret Kraus, Integrationsfachkraft der Stadt Obertshausen. Ein Dank gehe auch an die Wiener Feinbäckerei im Hit-Markt, die vergünstigt Blechkuchen zur Verfügung gestellt hat.

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