ERS-Schülerinnen bei „Jugend forscht“ Brandheißer Stoff und müde Guppys

Um schädliche Umwelteinflüsse ging es in dem Versuch von Marie Niemann und Despina Orfanidis. Foto: p

Dietzenbach (red) – Für die Nachwuchsforscher der Ernst-Reuter-Schule hieß es unlängst erneut, sich beim Patenunternehmen Heraeus in Hanau mit anderen Schülerinnen und Schülern beim Regionalentscheid von „Jugend forscht“ zu messen. Unter dem Motto „Frag nicht mich – frag Dich!“ wurden wieder spannende Projekte präsentiert.

In der Kategorie „Schüler experimentieren“ (bis 14 Jahre; ab 15 „Jugend forscht“) Chemie dürfen sich Isha Noreen Ahmad und Atka Kareem mit dem Projekt „Cyanacrylat – ein brandheißer Stoff“ über den ersten Platz freuen. Die beiden untersuchten, warum und unter welchen Bedingungen Sekundenkleber heiß wird und kamen zu dem Schluss, dass Temperaturen von bis zu 200˚C erreicht werden, wenn bestimmte Baumwollfasern unter Druck mit Sekundenkleber in Kontakt kommen. Die beiden treten nun im April beim Landesentscheid in Kassel an und hoffen, dort an vorige Erfolge der Ernst-Reuter-Schule anknüpfen zu können.

Um schädliche Umwelteinflüsse ging es in dem Versuch von Marie Niemann und Despina Orfanidis. In der Kategorie „Schüler experimentieren“ Biologie konnten sie sich mit dem Projekt „Einfluss von Umweltgiften auf die Fortpflanzung von Guppys“ den dritten Platz sichern. Mit ihrer Arbeit kamen sie zu dem Ergebnis, dass schon geringe Mengen Plastik im Wasser oder ein einfacher WLAN-Router neben dem Aquarium dazu führen, dass die betroffenen Guppys im Vergleich mit einer Kontrollgruppe sehr viel weniger Nachkommen auf die Welt bringen. Betreut wurden beide Teams von Chemie- und Biologielehrer Michael Fliegner, der in diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei war.

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