Lateintänzer küren in Martinseehalle ihre Hessenmeister Fabian Täschner und Darja Titowa holen sich Titel

Bei der Hessenmeisterschaft der Lateintänzer, die in der Martinseehalle in Heusenstamm ausgetragen wurden, traten insgesamt 62 Paare in verschiedenen Klassen an und zeigten den rund 300 begeisterten Zuschauern was es heißt, auf Landesebene zu tanzen. Foto: nj

Heusenstamm (nj) – Mit der Hessenmeisterschafft im Latein hat das Tanzsportzentrum Heusenstamm die Landesmeisterschaft der nicht zu den Standard-Tänzen gehörenden Tänze Samba, Rumba, Cha-Cha-Cha, Jive und Paso Doble in der Martinseehalle ausgerichtet.

Insgesamt 62 Paare traten in verschiedenen Klassen gegeneinander an und zeigten den rund 300 Zuschauern was es heißt, auf Landesebene zu tanzen.

Die Jury steht an der Tanzfläche, der Moderator ruft die Paare auf und in 90 Sekunden kann gezeigt werden, ob sich das harte Training ausgezahlt hat. In einer oder mehreren Vorrunden haben so die verschiedenen Tanzpaare die Möglichkeit, sich für das Finale zu qualifizieren. Dabei ist die Reihenfolge immer gleich. Schon während die einen tanzen, stellen sich die nächsten am Rand auf. Dabei tragen viele Frauen sehr auffallend enge und bunte Kleider. Die Männer haben dabei oft eine Hose mit Schlag an. Dies soll bei den verschiedenen Figuren helfen und belüften. Ist die Runde fertig, stellen sich die nächsten Kandidaten direkt auf.

Die Musik, immer rhythmisch und oft aus der lateinamerika beginnt und die Juroren bewerten. Dabei hilft ihnen ein Handy, schnell und einfach den Paaren Kreuze zu geben. So bleiben die Blicke der fünf Wertungsrichter immer auf der Tanzfläche. Die Kreuze werden später ausgewertet und die Ergebnisse dann auch direkt verkündet.

Um das Geschehen herum haben die Besucher in Martinsee immer wieder fleißige Aufwärmübungen gesehen. Wer auf nationalem Nivea antreten möchte muss die Landesmeisterschaften zumindest getanzt haben. Mit vier Kriterien wird bewertet. Dabei sind der Takt und der Rhythmus noch selbstverständlich. Weitere Punkte sind die Dynamik der Partner, das heißt in wie weit sie sich bewegen oder am Ende stehen und die persönlichen Interpretationen des Tanzes selbst. Hier wird darauf geachtet ob auch die geforderte Tanzrichtung vorgeführt wurde. Die Tafeln mit Nummern drauf, so wie man es aus dem Fernsehen kennt, haben seit einigen Jahren ausgedient.

Einen Gänsehaut-Moment erzeugte die Verbeugung der Finalisten der Senioren II S vor dem Publikum, die durch rhythmisches Klatschen belohnt wurde. Glücklich schätzten sich die Teilnehmer der Hauptgruppe Latein B, deren Finalisten dank des großen Teilnehmerfeldes von 19 Teilnehmern allesamt in die Hauptgruppe A aufsteigen konnten.

In der höchsten Klasse, Hauptgruppe Latein S, konkurrierten fünf Paare, davon vier vom TanzsportZentrum Heusenstamm. Fabian Täschner und Darja Titowa setzten sich klar von Mikael Tatarkin und Anja Pritekelj sowie dem Paar Nikita Kuzmin und Nicole Wirt ab. Ronald Gurewitsch mit Nicole Kazankova belegten den fünften Platz. Spätestens die letzte Entscheidung ließ die Begeisterung auf das Publikum überspringen. Diese Höchstleistungen wurden mit begeistertem Klatschen begleitet Aufgeteilt in zwei Alters- und drei Leistungsklassen wurdeo so sechs Turniere eingefunden. Mit fünf Seniorengruppen, ab 25 Jahren aufwärts, und drei Hauptgruppen haben so über den ganzen Nachmittag Tänze stattgefunden. Dabei haben auch einige Paare Pokale gewonnen. Bürgermeister Halil Öztas für die Stadt Heusenstamm, Ismail Tipi als Landtagsabgeordneter und der Sportkreisvorsitzende Peter Dinkel überreichten die jeweils von ihnen gestifteten Pokale. Einen weiteren Pokal stiftete der Kreis Offenbach. Der Ehrenvorsitzende des TanzsportZentrums Helmut Kloos verlieh den traditionsreichen Friedel Fell Pokal.

Die Deutsche Meisterschaft im Latein findet in diesem Jahr am Samstag, 30. März in Dortmund statt.

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