Erinnerungen an die Schulzeit Ehemalige treffen sich am Mühlheimer Friedrich-Ebert-Gymnasium

Lagerfeuer-Atmosphäre bei Gitarrenklängen im Obergeschoss. Foto: Prochnow

Mühlheim (m) – Klassentreffen und der Austausch von Erinnerungen an die Schulzeit stehen hoch im Kurs. Am Friedrich-Ebert-Gymnasium haben sie schon vor vielen Jahren einen festen Termin für das Wiedersehen installiert: Immer am Freitag nach Aschermittwoch ist Ehemaligen-Treffen in der Seewiese.

Zu erzählen gibt’s immer viel, auch wenn das Ehemaligen-Treffen alle Jahre wieder steigt. Manche Jahrgänge sind sehr stark vertreten, reservieren sich Tischgruppen in der Mensa. Andere Abschlussklassen nutzten die Gelegenheit nicht. Die meisten Besucher in den Räumen zwischen Verwaltung und musischem Trakt gehören den jüngsten Abi-Jahrgängen an, auch seitens der Lehrerschaft sind immer wieder bekannte Gesichter auszumachen. Die geselligen Runden dienen auch den aktuellen Schülern.

Es sind immer die nächsten Abiturienten, die bei der Veranstaltung Getränke und Knabbereien verkaufen und so die Kasse für Abschiedsstreich, Fete und Ball füllen. Ganz gemütlich ging’s auch diesmal im Theaterraum im Obergeschoss zu. Dort saßen Ex-FEGler mit Gitarren auf Sesseln vor einem Lagerfeuer, das auf einer Leinwand flackerte, und stimmten Hits aus vergangenen Zeiten an.

Der neue Kunst-Leistungskurs von Andreas Suchy hat Modelle aus Pappkarton und Fotopapier für das Treffen ausgestellt und regte zur Diskussion an. „Schaffen sie Architektur, spielen sie mit Materialien und Formen, entwickeln sie ein Anwendungskonzept“, lautete der Arbeitsauftrag, „gestalten sie nach allen Regeln der Kunst“. So entstanden Hochhäuser, die sich verschieben lassen, damit sie möglichst nicht den Blick aufs historische Stadtbild Roms dahinter verstellen. Per Zielscheiben-Vorrichtung auf einer Aussichtsplattform ließ sich die Perspektive überprüfen.

Daneben haben sie die Frankfurter Gropius-Blöcke kreisförmig angeordnet und mit einem durchsichtigen Schlauchgang verbunden. An den Wänden darüber prangten je drei Aufnahmen eines Schülers, einer Schülerin, die mit unterschiedlicher Umgebung, Kleidung und Blick Gefühlsregungen wiedergeben sollen. Für die ehemaligen Pennäler ein interessanter Brückenschlag zu den aktuellen Schülern des FEG.

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