Drillingsgeburt im Sana Klinikum Offenbach Seltenes Dreierpack entzückt Klinikpersonal

Stationsleiterin Astrid Hüls (von links), Sandra Kratz, Dr. Andreas Widera, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Dr. Silvia Khodaverdi, Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Leiterin des Brustzentrums, Judith Jochim, Leitende Oberärztin der Kinderklinik, Thomas Kratz sowie Alina, Sarah und Corinna. Foto: p

Offenbach (red) – Drei auf einen Streich – und dann auch noch drei Mädchen – das kommt auch auf der großen Entbindungsstation der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe nur selten vor. Von den insgesamt 1393 Geburten in diesem Jahr waren bisher zweimal Drillinge und 37 Zwillinge im Sana Klinikum auf die Welt gekommen. Das gesamte Geburtshilfe-Team von Dr. Susanne Marek, leitende Oberärztin der Geburtshilfe und Pränataldiagnostik der Frauenklinik (Chefarzt Prof. Dr. med. Christian Jackisch), war entzückt, hatten die drei Frühchen ihre Geburt doch gut überstanden und ihr Geburtsgewicht ziemlich gerecht verteilt: Die eineiigen Zwillinge Alina und Sarah brachten 1615 und 1730 Gramm auf die Waage, „Einzelkind“ Corinna war mit 1770 Gramm die kräftigste.

Davor war es in Mamas Bauch natürlich immer enger geworden, sodass klar war: die Drei würden, wie für Drillinge üblich, als Frühchen das Licht der Welt erblicken. Gut also, dass Oberärztin Dr. Marek und die niedergelassene Frauenärztin bei der engmaschigen Betreuung der Mutter perfekt zusammengearbeitet haben. Am 28. Oktober, sechs Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin, wurden die drei kleinen Mädels dann per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Dass es Drillinge werden würden, wussten die Eltern seit der neunten Schwangerschaftswoche. Nach weiteren elf Wochen war dann auch klar: alle drei sind Mädchen. Ihre Ankunft wurde ab der 30. Woche im Sana Klinikum sehr sorgfältig auf Station vorbereitet. „Das hat mir sehr viel Sicherheit gegeben“, so Mutter Sandra. „Man hätte von Anfang an darauf wetten können, dass ich mehr als ein Baby gleichzeitig zur Welt bringen würde“, lacht die glückliche Mutter Sandra Kratz. „Schließlich kamen Zwillingsgeburten schon früher nicht nur in meiner Familie, sondern auch in der Familie meines Mannes vor. Da mussten wir ja irgendwie mithalten. Und da mein Mann und ich auch schon im Offenbacher Krankenhaus geboren wurden, gab es auch keine Diskussionen, wo unsere Drei auf die Welt kommen sollen.“

Dr. Andreas Widera, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, ist mindestens so stolz wie die Eltern, dass sich alle drei Kinder nach der Geburt sehr gut entwickelt haben: „Mehrlinge kommen häufig als Frühchen zur Welt, und das stellt regelmäßig auch ein großes Risiko dar. Aber unser Eltern-Kind-Zentrum ist mit der angeschlossenen Kinderintensivstation und der Neonatologie in der höchsten Versorgungsstufe für solche Fälle bestens gerüstet. Und so konnten wir die drei jungen Damen auch schon nach vier Wochen gesund nach Hause entlassen.“

Vater Thomas freut sich, dass seine kleine Familie jetzt endlich nach Hause darf, auch wenn ihr Leben jetzt kompliziert wird. „Wir hatten zum Glück reichlich Zeit, um uns auf die neue Situation einzustellen. Alles ist vorbereitet: von Schnullern und Flaschen über Kleidung und Windeln bis zu Kindersitzen und einem Kinderwagen in Übergröße: im Gehäuse auf vier Rädern werden jetzt zwei Babys nebeneinander und eines davor liegend durch die Gegend rollen. Eine große Herausforderung steht uns allerdings noch bevor: nämlich eine genügend große Wohnung zu finden!“ Und so sehen die frischgebackenen Eltern nicht nur gespannt, sondern auch gelassen in die Zukunft – gemeinsam mit den Mitgliedern ihrer großen Familie, die alle schon ihre tatkräftige Unterstützung zugesagt haben: Uromas, Omas und Opas, Tanten und Onkels und viele mehr freuen sich riesig über die „drei neuen Mädels“.

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