Zoo Frankfurt veranstaltet großes Familienfest

Alles dreht sich um den Pinguin

Marion (von links) aus Frankfurt mit ihren Töchtern Elina und Kira beim Basteln von Tapetentieren – natürlich in Pinguinform. Foto: Wetzel

Ostend (zuw) – „Es war ein toller Tag“, kommentierte eine Mutter aus Sachsenhausen den Besuch beim Pinguinfest im Zoo Frankfurt, das am vergangenen Sonntag stattfand. „Uns allen hat es sehr gut gefallen“, bestätigte ihre Freundin. Beide waren mit ihren Kindern natürlich in erster Linie wegen des Festes rund um das Thema Pinguine und den Bau der neuen Pinguinanlage durch den Zoo geschlendert, fanden aber auch Zeit, die Lieblingstiere ihrer Kleinen zu sehen: die Giraffen. Dennoch war für diese Gruppe der Höhepunkt eines der besonderen Angebote des Zoos an diesem Tag die Gestaltung von Hemdchen, die mit bunten Farben und Tiermotiven eigens verziert wurden.

Viele Familien nahmen die Attraktionen ausgiebig wahr. Spielen, Malen, Basteln und Experimentieren, Kasperletheater sowie ein Stand mit Ratespiel, Fühlkiste und Tapetentieren waren besonders beliebt. Häufig beteiligten sich die Eltern der Kinder an den Aktionen und waren ins gemeinsame Spielen, Raten und Mitmachen vertieft.

Aber es gab noch viel mehr zu erleben: vom Klimamobil spielerisch vermittelte Fakten über Pinguine, ihre Verbreitung, ihren Lebensraum und die Auswirkungen des Klimawandels, Führungen und Informationen zur Baustelle der neuen Pinguinanlage, die kommentierte Fütterung der aktuell im Zoo lebenden Eselspinguine, die Fotoaktion „Pinguinthron” der Organisation Sphenisco, die sich für den Schutz der bedrohten Humboldtpinguine einsetzt und derzeit über das Internet Unterschriften für ein Schutzgebiet sammelt, das Senckenberg-Glücksrad, Zoobote Marvin, der sich beim Zaubern von seinem jungen Publikum helfen ließ, ein Termin bei Eiskönigin Elsa, eine Mini-Pinguinbaustelle – dieses vielfältige, spannende Programm hatten Zoopädagogin Martina Weiser und die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit um Christine Kurrle und Caroline Liefke organisiert.

Beide führten die Zoogäste über die Baustelle, an der die neue Anlage für Humboldtpinguine errichtet wird, unterstützt von Jobst Jung vom Hochbauamt Frankfurt und Architekt Harald Fay, die einen Teil des großen Teams repräsentierten, das mit dem Projekt beschäftigt ist. „Das hätte ich nicht gedacht, was bei so einem Bau alles zu beachten ist. Wer rechnet denn schon mit alten Bomben, die vielleicht entsorgt werden müssen, oder mit den Schwierigkeiten, das Wasser klar zu halten – und vor allem sauber, ohne Chlor“, staunten Besucher nach den Führungen, an denen jeweils bis zu 40 Personen teilnahmen. Manche von ihnen hatten das Fest für die Eröffnungsfeier gehalten, aber: „So schnell geht das leider nicht“, sagte Christine Kurrle, „die Inbetriebnahme ist für den Spätsommer bis Frühherbst 2018 geplant. Bis dahin wird es wohl noch einige Veranstaltungen dieser Art geben“, prognostizierte sie. Stets aktuelle Informationen dazu ebenso wie zum Programm und weiteren Neuigkeiten des Zoos finden Interessierte auf der Internetseite www.zoo-frankfurt.de.

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