SGE-Blasorchester begeistert in der Evangelischen Kirche Egelsbach Euphorische Klänge beim Neujahrskonzert

Markus Petri dirigiert das SGE-Blasorchester. Foto: Postl

Egelsbach (lfp) – Es gehört schon zur guten Tradition der Abteilung Musik der SG Egelsbach, seine Freunde musikalisch im Neuen Jahr zu begrüßen. Das Neujahrskonzert ist aber auch so etwas wie eine „Leistungsschau“ der Musiker um ihren Dirigenten Markus Petri.

Am Samstagabend war die evangelische Kirche in der Ortsmitte von Egelsbach wieder einmal gut besucht, als das Blasorchester aufspielte. Hinter der verschlossenen Tür forderte Markus Petri seine Musiker noch einmal zur letzten Abstimmung der Instrumente auf, ließ ein paar Oktaven spielen, dann ging es los.

Als der Begrüßungsbeifall verklungen war, intonierte das Orchester mit durchdringender Lautstärke die Komposition „Euphoria“ aus der Feder von Martin Scharnagel. Wer noch etwas geträumt hatte, war jetzt hellwach.

„Da das Jahr noch ganz jung ist, können wir alle voller Neugier und Euphorie auf die vor uns liegende Zeit schauen. Euphorie, Hochstimmung und Lebensfreude – genau dieses Gefühl kam in dem soeben gehörten Musikstück zum Ausdruck. Kann es einen besseren Start in ein Neujahrskonzert geben?“, fragte Moderatorin Adelheid Riedl.

Die Moderatorin erklärte, dass sie selbst bei diesem Konzert auch als „Lückenfüllerin“ gebraucht werde. „Da Armin Brandner am Schlagwerk zu jedem Stück sein Instrument neu einstimmen muss, werde ich diese Zeit mit meinen Einführungen überbrücken“, sagte Riedl schmunzelnd.

Welche Bandbreite das SGE-Blasorchester um Markus Petri beherrscht, belegten die klassische Komposition „Lascia Ch’io Pianga“ aus der Feder von Georg Friedrich Händel sowie das ebenfalls lebhaft dargebotene Arrangement der „West Side Story“. Modern, aber dennoch auf der Linie des begeistert mitgehenden Publikums, ging es mit der „Caribbean Variation“ weiter, um danach den, ob seines Titels, vermeintlich klassischen, „Marsch der Medici“ zu präsentieren. Doch Adelheid Riedl wusste sehr wohl, dass dies eine Komposition des Holländers Johann Wichers aus dem Jahr 1938 ist.

Für „The Sound of Silence“ musste Armin Brandner sein Schlagwerk besonders gut stimmen, denn auch mit diesem Instrument kann man die „Stille“ zur Geltung bringen. Dann wurde es wieder richtig „lebendig“ in den Reihen der Musiker aber auch in jenen der begeistert mitgehenden Besucher, bei der Komposition „Santiano – Rock von der Küste.“

Wer hätte da nicht gerne eine Flasche des edlen Muntermachers dabeigehabt, als das SGE-Blasorchester den „Champagner Galopp“ aufspielte. Die prickelnde Atmosphäre übertrug sich auch in das finale „Les Miserables“, das mit tosendem Applaus der begeisterten Besucher des gelungenen Neujahrskonzertes bedacht wurde.

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