Stadtmuseum-Ausstellung schafft Brücke zwischen Fantasie und kultureller Vergangenheit Hausgeister haben ihre Spuren hinterlassen

Vom Kobold bis zum Moosweiblein: Im Stadtmuseum sind die Geister los. Foto: Hannah Gritsch/p

Neu-Isenburg (red) – Am 24. Juli jährt sich der Gründungstag Neu-Isenburgs zum 321. Mal – an diesem Tag zogen auch die noch fremden Hausgeister der Hugenotten hier ein!

Die Ausstellung „Hausgeister“ im „Haus zum Löwen“ (Löwengasse 24) begibt sich auf die Spuren der fast vergessenen Gestalten: Kobolde, Wichtel und manch andere Wesen gehen im Neu-Isenburger Stadtmuseum um. Die nach historischen Quellen gestalteten Figuren des Künstlers Florian Schäfer entführen in die Glaubenswelt der Vorfahren. Dort hatten Hausgeister bereits seit dem Mittelalter einen festen Platz und hinterließen über Jahrhunderte hinweg ihre Spuren in Liedgut, Sagen und Bräuchen.

Die Ausstellung spürt diesen Geschichten nach: Vom Korn und Milch tragenden Hausdrachen über den neckenden Kobold bis zum hilfreichen Moosweiblein werden die wichtigsten, heute vielfach unbekannten, Geister des Hauses vorgestellt.

„Menschen möchten Wissen begreifen, wollen Geschichten erleben,” erklärt Schäfer, „meine Kunstfiguren schaffen eine Brücke zwischen Fantasie und kultureller Vergangenheit. So ermöglichen sie die spielerische Auseinandersetzung mit unserer eigenen Geschichte.”

Eröffnung und Führungen

Die Ausstellungseröffnung am Freitag, 24. Juli, wird aufgrund der aktuellen Hygieneschutzmaßnahmen anders als im Stadtmuseum „Haus zum Löwen“ üblich vonstattengehen: Nach Voranmeldung werden die Besucher bereits ab 17 Uhr von Ausstellungskurator Florian Schäfer durch die Ausstellung geführt. Die Voranmeldungen sind im Kulturbüro bei Verena Stein-Fuckner unter der Telefonnummer 06102 747416 oder per E-Mail an

Verena.Stein-Fuckner[at]stadt-neu-isenburg[dot]de möglich.

Am Samstag, 25. Juli, führt Museumsleiter Christian Kunz um 13, 14 und 15 Uhr durch die neue Ausstellung, auch hierzu bitte im Kulturbüro anmelden. Eine Teilnahme an den Führungen ohne Voranmeldung ist an beiden Tagen nicht möglich.

Danach ist die Ausstellung „Hausgeister“ zu den normalen Öffnungszeiten des Museums (Freitag von 17 bis 20 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag von 11 bis 17 Uhr) zu sehen. Aufgrund der aktuellen Bestimmungen ist die maximale Zahl der Museumsbesucher eingeschränkt und es kann zu kurzen Wartezeiten kommen.

Eintritt: „Zahle, was du willst!“

Die Hausgeister werden bis 21. Februar 2021 zu sehen sein.

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